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Baden-Baden, Deutschland

Zusätzliche Leistungen

Der Kulturgut-Pass

Der Besitz eines wertvollen Antiquitätsobjektes, entweder als Familienreliquie, als Teil des Haushalts, Objekt des Prestiges oder als Nachweis des Besitzenden von seinem Interesse an Kunstgeschichte - ist zu einem untrennbarem Bestandteil unseres Lebens geworden.

Die Entwicklung heute ergibt den Bedarf, die Kunstobjekte gegen diverse Misshandlungen zu schützen bzw. die Echtheit, die Geschichte und das Eigentumsrecht über eine bestimmte Sache nachweisen zu können. Momentan gibt es kein auskunftgebendes Dokument, das ein Kunstobjekt mit seinem Besitzer so verbindet, dass das Eigentumsrecht und die Authentizität in einer schriftlichen Bescheinigung in anerkannter Form vorliegt. Das Fabergé Museum in Baden-Baden begann  im Sommer 2009 mit einem Kulturgut-Pass-Programm. Wir bieten die Erstellung eines Gutachtens über russische Objekte der Juwelier- und angewandten Kunst an. Dabei erstellen wir einen Ausweis, in dem nicht nur die Echtheit der Sache bescheinigt wird, sondern auch Besitzer, Geschichte (Provenance) und Herkunft der Sache ausgewiesen werden. Unser Museum verfügt über eine der umfangreichsten Archivdatei-Sammlungen zur Geschichte angewandter Kunst in Russland. Außerdem besitzen wir über mehrere zehntausende Abbildungen von Punzenabdrucken und Stempeln, Archivmaterialien und Nachschlagewerke über Firmen, Juweliere und Gold- und Silberschmiedewerkstätten des Russischen Reiches. Alle diese Dokumentatioen helfen uns, vollständig und präzise das Leben eines jeden Objektes zu recherchieren und dessen Zuordnung und Wertschätzung durchzuführen.

Hochwertig ausgeführt, auf feinem Papier, sind die Kulturgüter-Pässe auf einem fälschungssicherem Blanko von der russischen Staatsdruckerei gedruckt und verfügen über ca. 40 Sicherheitsmerkmale, die deren Missbrauch komplett ausschließen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführung unseres Museums.

 

Oldtimer Sammlung des Fabergé Museums in Haueneberstein (Baden-Baden).

Die Oldtimer-Sammlung des Fabergé Museums besteht aus Retro-Automobilen und Krafträdern der Baujahre 1900 - 1908 aus den USA, Frankreich, England, Deutschland und Italien. Sie entstand  durch Zusammenführung etlicher renommierter Sammlungen Nordamerikas und Europas. 

Als Grundstein der Sammlung galt der Erwerb von einem Dutzend Fahrzeugen aus dem Transportmuseum der Stadt Owls Head (USA).  Dessen langjährig bestehende Kollektion wurde in Folge der Finanzkrise aufgelöst. Zwischen den Exponaten befand sich ein seltener Mercedes-Benz Tourabot 1910 (Simplex Modell). Von diesem Modell sind weltweit lediglich zwei Exemplare erhalten.  Dieses Fahrzeug stand bereits 1949 im Museum, wurde nie restauriert und ist sehr gut erhalten. Weitere Perlen wie ein Peerless Model 29 Victoria 1910 (es ist nur ein einziges Fahrzeug weltweit erhalten), ein Winton Runabout 1913 und andere brillante historische Automobile bildeten den Anfang der Sammlung.

Als nächste Bereicherung kam ein Konvolut von mehreren Oldtimern aus der Sammlung des Chicagoer  Museums der Wissenschaft und Industrie. Dessen Konzept entstand 1933 als eine Open-Air Ausstellung, wo die Besucher die Ausstellungsobjekte (Automobile, Motorräder, Dampffahrzeuge, Lokomotiven, Trams usw.)  und technische Errungenschaften unmittelbar von der Nähe anschauen und anfassen durften. Davon übernommene wertvolle Exponate sind u.a. ein seltenes  Locomobile Model  5 Locosurrey 1900, eines der ersten Dampffahrzeuge;  ein Locomobile Model 48-2, das Fahrzeug vom General John „Black Jack" Pershing (als Namensgeber für die Pershing-Raketen bekannt); ein Feuerwehrauto Ford 1,5 ton Pumper Fire Truck 1937; ein Postwagen Ford Model A Mail Truck (davon sind nur ca. 20 Stück  weltweit erhalten) usw.

Zu weiteren Highlights gehören ein Elektromobile Rauch&Lang Model BX6 Electric Brougham 1916, eines der ersten Elektromobile aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, das damals mit einer vollen Batterie-Ladung locker eine Strecke von über 100 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35-45 km/h gefahren ist.

Die breite Palette von Oldtimern runden  14 Motorräder vom Feinsten ab, darunter zwei Harley-Davidsson aus den 1930ger Jahren, ein BMW ebenso aus den 30ger Jahren, ein Peugeot  aus dem Jahre 1914, usw.

Zurzeit ist aus technischen Gründen der Besuch der Ausstellung nur mit telefonischer Voranmeldung bei der Verwaltung des Fabergé Museums möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Museumsshop

Der Fabergé Museum Museumshop bietet eine Auswahl von verschiedenen Souvenirs,  wie z. B. eine Palette von Osterschmuck im Fabergé Stil, hergestellt von der St. Petersburger Firma Alpha aus Silber, mit Vergoldung, Emaille und Swarovski-Kristallen. Darunter sind dekorative tragbare Anhänger und Ohrringe in Form von Ostereiern, qualitativ gelungene Repliken der Fabergé Eier als Schatullen oder Pillendosen, eine Linie von feinem Silberschmuck europäischer Herstellung und andere Geschenkartikel. Außerdem stets im Sortiment sind die Bücher zum Thema Fabergé Kunst und Gold- und Silberschmiede (siehe Rubrik Publikationen), Kataloge, Postkarten und andere Literatur.     

 

Museumscafé

In unserem Museumscafé bieten wir diverse heiße und kalte Getränke, alkoholische Getränke, Kuchen und Gebäck. Bei schönem Wetter servieren wir auch im Außenbereich, wo Sie in unserem schönen Garten bei einer Tasse Kaffee Ihren Museumsbesuch ausklingen lassen können.  Bereits ist es zu einer Tradition geworden, sich bei unserem Hasen  fotografieren zu lassen.

Hasen-Skulptur

Der Hase in unserem Garten ist eine vergrößerte Kopie unseres Ausstellungstückes Silberhäsin-Karaffe aus der Hasengruppe von Fabergé. Die Figur wurde vom russischen berühmten Skulptor Zurab Tsereteli gefertigt, dessen Werke u.a. vor dem UNO-Gebäude, in Moskau und in anderen Städten aufgestellt sind.

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