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Zwischenfall mit Buddha-Figuren

In der Nacht vom 1. auf 2. Juli ereignete sich im Fabergé Museum ein Zwischenfall. Zwei Buddha-Figuren von C. Fabergé stürzten in der Vitrine vom Glasregal herab auf den Vitrinen Boden. Die Glasscheibe aus Securit-Glas platzte und brach in tausend Splitter aus unerklärbarem Grund.

Wir schließen dabei jegliches Verbrechen bzw. Außenverschulden aus, die Außenwände und de Boden der Vitrine blieben zum Glück unbeschädigt.

Der Kopf des grünen Buddhas aus Nephrit trennte sich vom Körper, die Museumsrestauratoren jedoch sicherten zu, dass die Objekte erfolgreich restauriert werden können. Der Buddha aus Bowenit (helle Jade), bekannt als Onassis Buddha,  verlor beim Sturz seine Hände, die wurden ebenso problemlos instandgesetzt. Dieser Buddha wurde vom Fabergé Museum im Juni 2008 für mehr als 1,4 Mio. britische Pfund (über 1,65 Mio. Euro) bei Auktionshaus Christie´s erworben.

Der Onassis Buddha gehörte dem berühmten griechischen Reeder und Milliardär Aristoteles Onassis und befand sich auf seiner Jacht „Christina".  Später schenkte er den Buddha seiner Frau Jacqueline Kennedy Onassis, Witwe des USA Präsidenten J. F. Kennedy.

Wir untersuchen den Vorfall und seine Ursachen. Bisher ist es unklar, wie eine Glasscheibe aus dem Sicherheitsglas, die auf eine Belastung vom 16 kg laut Herstellerangaben ausgelegt ist, plötzlich zusammenbrechen konnte. Das Gesamtgewicht der beiden Figuren übersteigt 3,0 kg nicht. Ohne sich des Aberglaubens beschuldigen zu lassen, werden wir die Buddha-Figuren trotzdem in zwei verschiedenen Vitrinen unterbringen.

Beide Buddhas wurden Anfang des 20 Jh. (bis 1903) von Firma Fabergé auf Bestellung des Königs des buddhistischen Königreiches Siam (Thailand) angefertigt.

2011-07-04
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